Satzung

Satzung der Schützengesellschaft Paulsdorf e.V.

I.  Abschnitt: Allgemeines

§1 Name
Der rechtsverbindliche Name lautet: Schützengesellschaft Paulsdorf e.V. (folgend SG Paulsdorf e.V.)

§2 Sitz
Sitz der SG Paulsdorf e.V. ist das Schützenheim in Paulsdorf, Landkreis Amberg-Sulzbach.

§3 Eintragung im Registergericht
Die Eintragung beim Registergericht erfolgt im Sinne § 21 BGB

§4 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr ist gleichzustellen mit dem Kalenderjahr. Es beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember.

§5 Zweck
Hauptaufgabe der SG Paulsdorf e.V. ist die Förderung und Ausübung des Schießens mit behördlich zugelassenen Sportwaffen und sportlicher Grundlage, die Abhaltung von Veranstaltungen schießsportlicher Art zur Pflege der Leibesübungen. Eine untergeordnete Aufgabe ist auch in Einzelfälle und in bestimmter Art die Tradition des Schützenwesens zu bewahren. Ihr besonderes Anliegen ist die Gewinnung und Förderung der Jugend für den Wettkampfsport im Sinne der Steigerung und Erhaltung körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit.
Die SG Pausdorf e.V. erstrebt keinen Gewinn und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Die Gesellschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittels der Gesellschaft dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft.
Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Nachweis über die Verwendung der Mittel zu gemeinnützigen Zwecken wird durch ordnungsgemäßen Aufzeichnungen der Einnahmen und Ausgaben geführt.

§6 Neutralität
Die SG Paulsdorf e.V. ist politisch und konfessionell neutral.


II. Abschnitt: Mitgliedschaft

§7 Aufnahme
Mitglied kann werden, wer
a) einen guten Leumund hat und sich in geordneten Verhältnissen befindet.
b) als Minderjähriger die schriftliche Einwilligung der Erziehungsberechtigen vorlegt.
c) mit der Eintrittserklärung diese Satzung anerkennt.
Der Aufnahmeantrag muss schriftlich beim Vorstand gestellt werden. Er ist zur Kenntnisnahme und somit in der nächsten Sitzung des Schützenmeisteramtes bzw. Gesellschaftsausschusses mit 2/3 Mehrheit zu genehmigen. Die Aufnahme ist rechtskräftig, sobald dieser Bescheid gefasst ist. Eine Ablehnung der Aufnahme in die SG Pausdorf e.V. ist dem Betreffenden schriftlich mitzuteilen, wobei es dem Schützenmeisteramt überlassen bleibt, den Grund der Ablehnung anzugeben.
Ein abschlägig entschiedener Aufnahmeantrag kann frühestens ein Jahr nach seiner Ablehnung wiederholt werden.
Die SG Pausdorf e.V. hat
Stammitglieder, die von der SG Pausdorf e.V. über den Landesverband gegen Unfall und Haftpflicht versichert werden.
Zweitmitglieder, die bei anderen Vereinen Stammitglieder sind und bereits von dort aus versichert sind.
Ehrenmitglieder, die sich besondere Verdienste um die SG Pausdorf e.V. erworben haben, können auf Vorschlag des Schützenmeisteramtes von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitglieder ernannt werden. Die Zahl der lebenden Ehremitglieder einschließlich Ehrenschützemmeister darf 1/5 des jeweiligen Gesamtmitgliederstandes nicht übersteigen. Ehrenmitglieder können von dem Reicht der Beitragsfreiheit Gebrauch machen. Ehrenmitglieder haben auch Sitz und Stimme in Gesellschaftsausschuss nach § 13 der Satzung.

§8 Ausscheiden
Die Mitgliedschaft endet:
a) durch den Tod des Mitgliedes,
b) durch freiwilligen Austritt.
der freiwillige Austritt muss schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden und kann jederzeit erfolgen. Fällig gewordenen Beiträge, Versicherungen, Gebühren u-ä sind zu begleichen.
c) durch Ausschluss
Der Ausschluss erfolgt bei grober Verletzung der durch die Satzung festgelegten Pflichten, insbesondere bei grobem Verstoß gegen die sportlichen Regeln und bei Nichtzahlung des festgesetzten Vereinsbeitrages. Außerdem kann der Ausschluss erfolgen bei einer rechtskräftigen Verurteilung wegen eines ehrenrührigen Vergehens und bei Vereinsschädigendem Verhalten. Der Ausschluss kann erfolgen bei rechtskräftiger Verurteilung wegen eines Verbrechens. Der Ausschluss erfolgt durch den Vorstand mit Zustimmung des Gesellschaftsausschlusses. Stimmt dieses Gremium für Ausschluss, so ist der Vorstand an diese Entscheidung gebunden.
Der Ausgeschlossene hat das Recht, innerhalb 14 Tagen nach Zustellung des schriftlichen Bescheides Einspruch bei dem vorstand einzulegen. Außerdem ist Beschwerde bei der Mitgliederversammlung zulässig. In beiden Instanzen muss das auszuschließende Mitglied oder dessen Beschwerdeführer gehört werden. Der Beschluss dieser Versammlung ist sodann endgültig.
Der Ausschluss kann befristet auf mindestens 2 Jahre, aber auch auf Lebenszeit erfolgen.
Ausgetretene und ausgeschlossene Mitglieder verlieren jeden Anspruch an die SG Pausdorf e.V., sowie auf die Benützung ihrer Einrichtungsgegenstände.

§9 Rechte und Pflichten der Mitglieder
Die Mitglieder sind berechtigt, zu den vom Vorstand festgelegen Zeiten die Anlagen und Einrichtungen der SG Pausdorf e.V. zu benutzen und anderen Veranstaltungen teilzunehmen. Ausnahmen werden von Fall zu Fall vom Schützenmeisteramt bestimmt.
Jungschützen haben die gleichen Rechte und Pflichten, jedoch mit der Einschränkung, dass sie nicht wählbar sind.
Jedes Mitglied ist verpflichtet, die SG Paulsdorf e.V. in ihren Aufgaben nach besten Kräften zu Unterstützen und zu fördern, die Bestimmungen der Sportordnung einzuhalten, die von der Gesellschaftsleitung erlassenen Anordnungen zu respektieren und die Beiträge sonstigen Gebühren pünktlich zu leisten. Für grob fahrlässig oder vorsätzlich verursachten Schaden ist der SG Paulsdorf e.V. Ersatz zu leisten

§10 Beiträge
Jedes Mitglied der SG Paulsdorf e.V. bezahlt einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der ordentlichen Mitgliederversammlung festgesetzt wird.
Auf gestellten, schriftlichen Antrag kann das Schützenmeisteramt Ermäßigung oder Erlass gewähren. Die gewährte Vergünstigung ist nur für das laufende Geschäftsjahr verbindlich.
Der Beitrag wird zu Beginn des Geschäftsjahres, bei Neumitgliedern mit der Aufnahmebestätigung in Rechnung gestellt. das gleiche gilt für alle von der Mitgliederversammlung beschlossenen Gebühren.
Der SG Pausdorf e.V. geschuldete Beiträge und Gebühren werden, falls mündliche und schriftliche Anmahnungen erfolglos geblieben sind, per Nachnahme eingehoben. In einem solchen Falle verstößt das Mitglied gegen den §9 der Satzung und kann daher nach §8 Abs. c ausgeschlossen werden. Eine Niederschlagung der Schuld ist damit nicht verbunden.


III.
Abschnitt: Leistung und Verwaltung

§ 11 Die Organe der St: Paulsdorf e.V.
Die Organe der SG Paulsdorf e.V. sind:
1. Der Vorstand (auch Schützenmeisteramt genannt)
2. der Gesellschaftsausschuss
3. die Mitgliederversammlung
Alle Organe üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. An kein Mitglied dürfen, außer der Erstattung verauslagter Unkosten, irgendwelche Zuwendungen und Gewinnanteile getätigt werden.
Die Beschlüsse des Vorstandes sind mit einfacher Stimmenmehrheit zu fassen. Über die Sitzungen und Beschlussfassungen sind Protokolle anzufertigen, die vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu beurkunden sind. Die Geschäftsführung erfolgt durch das Schützenmeisteramt und den Gesellschaftsausschuss.

§ 11 a Schützenjugend
a. Die Mitglieder (§7) unter 27 Jahren bilden die Schützenjugend. Sie scheiden aus mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem sie ihr 27. Lebensjahr vollendet haben. Unberührt bleiben die Altersgrenzen für Beitragsfestsetzung und Sportbestimmungen
b. Die Schützenjugend gibt sich eine Jugendordnung. sie ist durch den Gesamtvorstand zu bestätigen, wenn sie nicht gegen die Satzung oder deren Sinn und Zweck verstößt
c. Jugend führt und verwaltet sich selbständig. Die Schützengesellschaft Paulsdorf stellt ihr Mittel zur Verfügung, über die sie in Eigenständigkeit entscheidet.
Die Gesamtvorstandschaft ist berechtigt, sich über die Geschäftsführung der Jugend zu unterrichten. Es kann Beschlüsse, die gegen die Satzung oder deren Sinn und Zweck verstoßen oder ihr widersprechen, beanstanden und zur erneuten Beratung zurückgeben. Werden sie nicht geändert, entscheidet der Gesamtvorstand endgültig

§12 Vorstand (Schützenmeisteramt)
Der Vorstand besteht aus dem 1. Schützenmeister, dem 2. Schützenmeister, dem Schriftführer, dem Schatzmeister
und dem 1. Sportleiter.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch 2 Mitglieder des Vorstandes, darunter der 1. Schützenmeister oder der 2. Schützenmeister, vertreten.
Der 1. Schützenmeister und der 2. Schützenmeister werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder für 2 Jahre gewählt. Die Wahl wird geheim mit Stimmzettel durchgeführt. Bei vollkommener Übereinstimmung der Versammlung kann auch per Akklamation gewählt werden.
Die Vorstandschaft bleibt nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt. Die Wahl des Schriftführers, des Schatzmeisters und des Sportleiters kann durch Zuruf und mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder erfolgen.
Wählbar ist, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat. Wenn die zwei Schützenmeister gleichzeitig ihr Amt nicht mehr innehaben, übernimmt der Schatzmeister die Leitung der Geschäfte bis zur nächsten baldigst einzuberufenden Mitgliederversammlung.
Zur Abberufung eines Schützenmeisters müssen 2/3 der Mitglieder anwesend sein und von diesen müssen sich 2/3 für die Abberufung in geheimer Wahl aussprechen. Nehmen an der Abstimmung weniger als 2/3 der Mitglieder teil, so entscheidet in einer weiteren Mitgliederversammlung die einfache Mehrheit der erschienenen Mitglieder.
Das Schatzmeisteramt ist intern in folgenden Angelegenheiten an die Zustimmung des Gesellschaftsausschusses gebunden:
a. Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern,
b. Anordnung von Aushaltsausgaben, Vergabe rechtsverbindlicher Aufträge für Lieferungen und Leistungen, Abschluss von verpflichtenden Verträgen für die SG Paulsdorf e.V.
c. Planung und Durchführung der schießsportlichen und geselligen Veranstaltungen nach Zeitplan und Programm.

§13 Gesellschaftsausschuss
Der Gesellschaftsausschuss setzt sich nach der Stärke der Mitglieder zusammen; auf je 10 Mitglieder entfällt ein Ausschussmitglied, wobei der Vorstand mit einberechnet werden kann. Der Ausschuss besteht u. a. aus: stellvertretenden Sportleitern, Damenleiterin, Jugendleiter und Gerätewart, sowie den noch evt. gewählten Ausschussmitgliedern, Die Wahl dieser Personen erfolgt ebenfalls bei der ordentlichen Mitgliederversammlung und braucht nicht geheim durchgeführt werden. Der Gesellschaftsausschuss wird wie der Vorstand auf 2 Jahre bewählt.
Der Ausschuss, dessen Tagungen nur auf Einladung und unter Vorsitz des Schützenmeisteramtes stattfinden können, hat über alle Gegenstände zu beraten und zu beschließen, die das Schützenmeisteramt oder eines der Ausschussmitglieder an ihn bringt.
Er ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der Mitglieder des Ausschusses anwesen d sind. Die Beschlüsse können mit einfacher Stimmenmehrheit zustande; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Von alle
Sitzungen sind Niederschriften anzufertigen, die vom Vorsitzenden und Schriftführer zu beurkunden sind. Der Ausschuss muss binnen 10 Tagen einberufen werden, wenn 4 seiner Mitglieder die gleichzeitig schriftlich beantragen.
Fällt ein Mitglied des Ausschusses wegen Tod oder Rücktritt usw. aus, so ist der Ausschuss berechtigt, einen Ersatzmann zu wählen, der bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung an die Stelle des Ausgeschiedenen tritt.
Aus besonderem Anlass kann der Ausschuss Sonderkommission bilden.

§14 Ordentliche Mitgliederversammlung
Die ordentliche Mitgliederversammlung ist im Januar jeden Jahres durch das Schützenmeisteramt einzuberufen.
Die Einladung muss spätestens 10 Tage vorher schriftlich und durch Anzeige in der Tagespresse (Amberger Zeitung und Amberger Volksblatt) unter Mitteilung der Tagesordnung erfolgen.
Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:
1. Entgegennahme der Berichte
a. des 1. Schützenmeisters über die Geschäftsführung während des abgelaufenen Kalenderjahres
b. des Schatzmeisters über die Kassengebarung
c. des Kassenprüfers über den richtigen Befund der Abrechnung
d. Verlesung der Protokolle
e. Berichte über Funktionen einzelner Ausschlussmitglieder bzw. weiterer Vorstandsmitglieder.
2. Entlastung des Vorstandes und des Gesellschaftsausschusses
3. Wahl des Vorstandes
4. Wahl des Ausschusses und der 2 Kassenrevisoren
5. Beschlussfassung über Satzungsänderungen
6. Beschluss über Beschwerden, die sich
a) gegen die Geschäftsführung richten, also Vorstandschaft
b) gegen Ausschussmitglieder richten
c) so deren a) und b) Abberufung.
7. Feststellung des Haushaltsplanes (sofern einer erstellt werden muss) und der Etatänderungen.
8. Ernennung der Ehrenmitglieder auf Vorschlag des Schützenmeisteramtes.
9. Festsetzung der Beitragshöhe und sonstiger Umlagen und Gebühren.
10. Beschluss
a) über Berufung gegen zeitweiligen Ausschluss
b) über endgültigen Ausschluss
11. Veräußerung, Verpfändung und Verpachtung von Immobilien oder Vermögen; Veräußerung und Verpfändung von Forderungen.
12. Auflösung der Gesellschaft. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde und mindestens 1/5 der Berechtigten erschienen ist. Sie entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit der Erschienenen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
Die Mitgliederversammlung wird geleitet vom I. Schützenmeister, bei dessen Verhinderung vom 2. Schützenmeister.
Anträge zur Mitgliederversammlung müssen behandelt werden, wenn sie mindestens 1 Stunde vor Beginn der Versammlung beim Schützenmeister schriftlich eingerecht werden. Mündliche Anträge sind gestattet, wenn in der Tagesordnung ein Punkt dafür vorgesehen ist. Das Schützenmeisteramt kann aber einen mündlichen Antrag zurückstellen, wenn für die Klärung der Angelegenheit eine eingehende Beratung im Gesellschaftsausschuss erforderlich ist.
Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Schriftführer und vom Schützenmeister, der die Versammlung geleitet hat, zu beurkunden ist.
Bei Satzungsänderung ist eine 3/4 Mehrheit der Anwesenden erforderlich.

§ l5 Außerordentliche Mitgliederversammlung
Das Schützenmeisteramt kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Zwischen Einladung und Tagung muss eine Frist von mindestens einer Woche liegen
Die außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Schützenmeisteramt binnen 2 Wochen eingeladen werden, wenn dies
a) von mindestens l/3 der Gesellschaftsmitglieder oder
b) vom Gesellschaftsausschuss
schriftlich unter Angabe des Grundes verlangt wird:
Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat die gleichen Befugnisse wie die ordentliche Mitgliederversammlung.
Für Ladung und Durchführung gelten die Bestimmungen des §14 sinngemäß.

§16 Verwaltung des Vermögens
Die Verwaltung des Vermögens der SG Paulsdorf e.V. und die Führung der Kassengeschäfte stehen dem Schatzmeister zu. Er ist hierbei an die Beschlüsse und Richtlinien der Gesellschaftsorgane gebunden.
Der Schatzmeister hat die Einnahmen und Ausgaben zu besorgen, sie buchmäßig zu erfassen und mit Belegen nachzuweisen.
Die Kassengeschäfte über das abgelaufene Jahr sind von den beiden Revisoren vor der ordentlichen Mitgliederversammlung zu prüfen. Die Revisoren dürfen weder dem Schützenmeisteramt, noch dem Gesellschaftsausschuss angehören. Die geprüfte Rechnungsführung und ein eventueller Haushaltsplan sind der ordentlichen Mitgliederversammlung vorzutragen und zur Einsichtnahme zu überlassen.

§17 Verträge
Der Vorstand ist nur dann berechtigt, die Gesellschaft durch Verträge zu binden, wenn es sich um keinen höheren Geschäftwert als 250€ handelt. Darüber hinaus ist die Zustimmung des Ausschusses in jedem Falle erforderlich. Lang andauernde Verträge abzuschließen ist allein der Mitgliederversammlung vorbehalten.
IV. Abschnitt: Schießbetrieb

§ 18 Schießtechnische Vorschriften
Grundlage des gesamten Schießbetriebes ist die jeweilige gültige Sportordnung des Deutschen Schützenbundes e.V.. Ihre Vorschriften sind in allen Fragen ausschlaggebend.


V.
Abschnitt: Schlussbestimmungen

§19 Auflösung der SG Paulsdorf e.V.
Die Auflösung erfolgt, wenn
a) die Zahl der Mitglieder auf weniger als 3 Mitglieder gesunken ist,
b) die Mitgliederversammlung die Auflösung beschließt. Zu diesem Beschluss ist die Stimmenmehrheit von 3/4 aller Stammitglieder notwendig.
Die Auflösung kann nicht vorgenommen werden, wenn sich mindestens 15 Mitglieder zur Weiterführung der SG Paulsdorf e.V. entschließen.

§ 20 Verwendung des Vermögens
Im Falle der Auflösung oder Aufheben oder bei Wegfall des bisherigen Zweckes der SG Paulsdorf e.V. ist deren Vermögen auf die zuständige Gemeinde zu übertragen, mit der Auflage, es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Satzung zu verwenden.
Gleichzeitig verlieren die Mitglieder im Fall der Auflösung oder Aufhabung, außer der Erstattung verauslagter Unkosten, jeden Anspruch an die SG Paulsdorf e. V.

§ 21 Inkrafttreten
Diese Satzung tritt am Tage der Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Amberg in Kraft. Im Übrigen gelten die Vorschriften des BGB über Vereine, sowie sie nicht mit dieser Satzung in Widerspruch stehen.

Die vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 09.01.1993 beschlossen und ersetzt die Satzung vom 1977.